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Um auf die Bedingungen der Mehrheit europäischer Bauern eingehen zu können, betrachtet SEMA die Situationen landwirtschaftlicher Familienunternehmen in Deutschland, Litauen und Polen sowie Rumänien und Spanien. Sieben Institutionen aus den fünf genannten Ländern tragen mit ihrer Erfahrung in Forschung und Beratung in den Bereichen Landwirtschaft und Erwachsenenbildung zum Erfolg bei.

Das Institut für Ländliche Strukturforschung (IfLS) koordiniert das SEMA-Projekt. Das IfLS ist ein unabhängiges, gemeinnütziges Forschungsinstitut an der Goethe-Universität Frankfurt. Gegründet wurde es bereits 1956 und widmet sich seitdem der Entwicklung der Landwirtschaft und ländlichen Regionen in Deutschland und Europa. Ein Team aus 12 wissenschaftlichen Angestellten und Beraterinnen und Beratern, die von Verwaltungs- und Assistenzkräften unterstützt werden, bearbeiten derzeit ca. 20 Projekte.

Die Gesellschaft Career Development and Integration – DEFOIN S.L., entstand 2009 aus der Idee über Qualifizierungsmaßnahmen Beschäftigung und Integration von angestellten und arbeitssuchenden Arbeitnehmerinnen und -nehmern zu fördern. Insbesondere da die Qualifizierungsanforderungen an Beschäftige zum Zeitpunkt der Wirtschaftskrise sehr hoch waren, erschienen Weiterbildungsmaßnahmen als Voraussetzung für Beschäftigung. DEFOIN verfügt über weitreichende Erfahrungen im Management von Ausbildungsplänen und bietet darüber hinaus abgepasste Lösungen zur Erstellung, der Organisation und Bereitstellung fortlaufender Weiterbildungsmaßnahmen und Berufsbildung für Unternehmen, Angestellte und Arbeitssuchende. Qualität und Erfolg werden durch ein Team gut ausgebildeter Experten gewährleistet, die Analysen durchführen, Maßnahmen entwerfen und Projekte entwickeln. Zu den Experten, mit denen DEFOIN innerhalb Spaniens zusammenarbeitet, gehören 12 Festangelstellte. Darüber hinaus werden mit mehr als 20 Selbstständigen dauerhafte Kooperationen gepflegt.

ASAJA ist eine am 14. Juli 1989 gegründete Jungbäuerinnen und -bauern-Organisation, die aus dem Zusammenschluss von CNAQ, CNJA und UFADE hervorging. So entstand der größte Landwirtschaftsverband Spaniens. Er verfügt über 250.000 Mitglieder, die in landwirtschaftlichen Betrieben arbeiten, Besitzerinnen und Besitzer genauso wie Pächterinnen und Pächter von Höfen, und eingeschlossen die in landwirtschaftliche Aktivitäten eingebundenen Familienmitglieder. ASAJA wurde ins Leben gerufen, um die Interessen der landwirtschaftlichen Berufsgruppen im Allgemeinen zu vertreten, aber auch nach demokratischem Prinzip ihre Mitgliedsorganisationen, die eigene Rechtspersönlichkeiten darstellen. ASAJAs Ziel ist es, familienbewirtschaftete Höfe und landwirtschaftliche Unternehmen zu entwickeln und zu wirtschaftlich tragfähigen Unternehmen auszubauen. Weitere Ziele sind die Erleichterung der Einstiegsbedingungen für Jungbäuerinnen und -bauern genauso wie die Verbesserung der Qualifikationen und der Ausbildungsstandard. Dadurch soll die Wettbewerbsfähigkeit des landwirtschaftlichen Sektors Spaniens generell sowohl auf nationaler als auch internationaler Ebene gesteigert werden.

Die Gesellschaft für lebenslanges Lernen in ländlichen Räumen – AEPMR ist eine 2009 gegründete, in Braila, Rumänien ansässige Nichtregierungsorganisation. Ziel der Organisation ist es, mehr Bewohnerinnen und Bewohnern des ländlichen Raums Zugang zu Möglichkeiten des lebenslangen Lernens zu schaffen. AEPMR verfügt über Erfahrung in der Organisation von Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen für Erwachsene, Berufseinsteigerinnen und -einsteiger und benachteiligten Gruppen sowohl im Rahmen von EU-Projekten als auch auf lokaler Ebene durch Veranstalten von Kursen, Seminaren, Workshops und sog. Runden Tischen für unterschiedliche Zielgruppen.

BETI steht für baltisches Bildungstechnologie Institut. Es wurde 2003 von einem aktiven Team von Fachleuten gegründet, die bereits über mehr als 15 Jahre Erfahrung im Bereich Informations- und Telekommunikationstechnologien (IKT) und Bildungstechnologien verfügten. Durch die Umsetzung verschiedener Aktivitäten in der Hochschulbildung und Berufsbildung konnten unterschiedlichste Erfahrungen in den Bereichen IKT-gestützter Bildung, Fernstudiumsmethodologie, Multimedia-Produktionen, Entwicklung von Internet-Anwendungen etc. gesammelt werden. Das Team hat aktiv an nationalen und europäischen Initiativen wie Eureka, Leonardo da Vinci, Phare, KA3, Grundtvig und anderen teilgenommen.

ARID-LACJUM ist eine private, unabhängige Nichtregierungsorganisation aus dem Bereich der Berufsbildung. Ziel der Gesellschaft ist es, Fähigkeiten und Wirtschaftskompetenzen durch Ansätze des „lebenslangen Lernens“ zu fördern. Zehn junge wissenschaftliche Angestellte und Beraterinnen und Berater bieten umfassende Dienstleistungspakete an, die sich an den Bedürfnissen moderner polnischer Unternehmen orientieren, insbesondere in Fragen von Innovation und Technologie. ARID LACJUM arbeitet überwiegend in ländlichen Räumen mit seinen Bewohnerinnen und Bewohnern, insbesondere zu Themen der Multifunktionalität ländlicher Räume, nachhaltiger Entwicklung ländlicher Räume und Umweltschutz.

Die Hof und Leben GmbH ist ein kleines Unternehmen, das 2009 gegründet wurde. HuL ist ein privates Beratungsunternehmen, das sich auf landwirtschaftliche Familienbetriebe spezialisiert hat. Der Name „Hof und Leben“ steht für die Philosophie des Unternehmens. Es berät landwirtschaftliche Unternehmen in betriebswirtschaftlichen, organisatorischen und strategischen Fragen, darunter Unternehmen aus den Bereichen Pflanzenzucht, Viehhaltung, Erzeugung und Verarbeitung von Biomasse als Nahrungs- und Futtermittel genauso wie Biomasseanbau zur energetischen oder industriellen Nutzung.