Einführung

SEMA steht für Sustainable Entrepreneurship based on Multifunctional Agriculture und bedeutet so viel wie nachhaltiges Unternehmertum basierend auf dem Verständnis einer multifunktionalen Landwirtschaft. Dabei handelt es sich um ein transnationales Forschungsprojekt in fünf Ländern, das im Rahmen des Erasmus+ Programms von der Europäischen Kommission finanziert wird.

Multifunktionale Landwirtschaft gilt als Schlüsselkonzept für eine nachhaltige Landwirtschaft und nachhaltige ländliche Entwicklung. Multifunktionalität  wird nicht einfach durch die Anwendung landwirtschaftlicher Fachkenntnisse erreicht, sondern basiert auf dem Zusammenspiel ökonomischer, organisatorischer und unternehmerischer Fähigkeiten.

Ziel und Zweck von SEMA

Ziel des SEMA-Projektes ist es, Fortbildungs- und Qualifizierungsmöglichkeiten zu schaffen, die sich nach den Bedürfnissen europäischer Bäuerinnen und Bauern richten und die formellen Ausbildungsangebote ergänzen. Zusätzlich werden Fallstudien als gute Praxisbeispiele ausgearbeitet. So soll das Unternehmertum im ländlichen Raum gefördert und unterstützt sowie die Wettbewerbsfähigkeit multifunktional wirtschaftender landwirtschaftlicher Betriebe verbessert werden.

Der Ansatz von SEMA

SEMA nutzt Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) um hochwertige Weiterbildungsmöglichkeiten insbesondere für Jungbauern und landwirtschaftliche Familienunternehmen zu entwickeln und anzubieten. Sog. E-Learning-Module, guten Beispiele aus der Praxis und ein Netzwerk von Mentorinnen und Mentoren kombinieren verschiedene innovative Ansätze.